Elektrisierend – neue Leitungen für das Haus

Elektro – ja, da sind wir gebrannte Kinder. Der Prozess gegen unseren ersten Elektriker läuft noch immer. Aber hilft ja nichts. Weitermachen. Das Steckdosen an die Wand anmalen war bis zu dem Zeitpunkt sinnvoll (Manchmal ist einfach einfach besser) zu dem wir noch dachten, dass der Großteil des Putzes drauf bleiben wird. Weiterhin hat die „an die Wand Maltechnik“ den Nachteil, dass in fortschreitendem Bauprozess immer wieder neue Ideen aufkommen, die dazu führen dass die Wand am Ende aussieht wie ein modernes Graffiti aus Elektrozeichen, man aber nicht mehr erkennt was da hin soll. Der Erfolg der Digitalisierung hat also schon seine Bewandtnis. So habe ich mich hingesetzt und den einst aufgegeben Plan vollendet und unsere künftige Elektroplanung digitalisiert.

Das Ergebnis stößt bei den sich bewerbenden Elektrikern – nennen wir das Kind beim Namen – auf Begeisterung: „gute Arbeit“, „wer hat das denn gemacht“ oder „was machen Sie denn beruflich“ so heisst es und so wird der Plan zum Lastenheft zwischen unserem ausgewählten Elekriker und mir.

Nach dem Leitungen legen, das ziemlich schnell von statten ging, da wir zwischenzeitlich ja bereits den gesamten putz abgeschlagen hatten, heisst es dann noch Materialien bestellen. Das ist nämlich um einiges günstiger als die „Serie“ unseres Elektrikers zu nutzen. Dank des digitalen Grundrisses kann ich die einzelnen Module entspannt zählen und die Teile bestellen. Im Konkreten handelt es sich dabei um 92 Rahmen, 101 Steckdosen, 40 Schalter und 47 Wippen und diversen Blenden und Abdeckungen.

Und weil ich auch mein erlangtes Wissen teilen möchte, habe ich für Euch hier noch ein „Benchmark“ zwischen fünf großen Onlineshops am Beispiel von möglichen zu verbauenden Serien zusammengestellt aus der ersichtlich wird, dass es durchaus sinnvoll sein kann, mal etwas tiefer in den Preisvergleich einzusteigen. Dabei war die Serie LS 990 von Jung mit Konkurrenten von Gira (Flächenschalter), Busch und Jäger (future linea) und Merten (D-Life) schon zu Beginn mein Favorit und nach dem Vergleich auch noch die günstigste Variante– und das mit eklatanten Unterschieden zwischen den Shops.

Ein paar Worte noch zum „Gewinner“ tandmore.de – am Ende habe ich knapp 6 Wochen auf die Lieferung gewartet, auch wenn die Verfügbarkeit online bei allen Teilen für 1-2 Tage angegeben war. Das war in meinem Fall nicht von Belang, da ich keinen Zeitdruck hatte, aber für eine Person die dringend die Installation durchführen möchte, kann das schon zu einem Problem werden.

Kommende Woche wird begonnen die Elektroanschlüsse, Stecker und Schalter zu setzen und die Sicherungskästen anzuschliessen. Und so geht es nach fast einem Jahr Pause – ihr kennt die Geschichten von unseren Verputzern – auch an der Elektrofront endlich weiter.

2 Kommentare zu „Elektrisierend – neue Leitungen für das Haus

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    1. Moin moin Steven. Pläne entsammen dem Programm Omnigraffle. Ist ein Programm für den Mac und ein Multitalent im Darstellen von diversen dingen. Wird mE oft für Software oder Prozesssachverhalte genutzt. Ein ähnliches Programm auf Windows Basis wäre hier Visio. Aber seien wir ehrlich – Am Ende hätte es es auch Powerpoint getan 🙂

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